Stationäre Zusatzversicherung Tarif die Bayerische V.I.P. stationär Prestige
 



die Bayerische V.I.P. stationär Prestige



Beschreibung Tarif-Info die Bayerische V.I.P. stationär Prestige
  Die Krankenhauszusatzversicherung V.I.P. stationär Prestige der Bayerischen erstattet die Kosten für Ein- Zweibettzimmer- Unterbringung, Chefarzt- und Belegarztbehandlung und ambulante Operationen, nachdem die gesetzliche Krankenkasse die Grundleistungen übernommen hat. Der Tarif kann auch ergänzend zu einer bestehenden privaten Krankenversicherung beantragt werden, sofern in der privaten Krankenversicherung nur stationäre Regelleistungen, Mehrbettzimmer ohne Wahlarztleistungen versichert sind.
  Unterkunftskosten
  Welche Unterkunftsleistungen werden erstattet?
100 % für die gesondert berechnete Unterkunft und Verpflegung im Ein- und Zweibettzimmer.
  Arztkosten
  Chefarzt
Welche Erstattung erfolgt für die von Chefärzten durchgeführten Behandlungen?

100 % für die gesondert berechnete chefärztliche Leistung.
  Leistungsumfang GOÄ
Ja, bei wirksamer individueller Wahlleistungsvereinbarung ist das Arzthonorar nicht auf die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte begrenzt.

Die Wahlleistungsvereinbarung wird zusätzlich zum Krankenhausaufnahmevertrag geschlossen. Die zusätzlichen Kosten für besondere Leistungen dürfen vom behandelnden Arzt nämlich nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn dies zuvor mit dem Patienten schriftlich vereinbart wurde. Die Wahlleistungsvereinbarung muss unterschrieben werden, bevor die Wahlleistung erbracht wird, sonst muss der Patient diese Leistungen nicht bezahlen.
  Belegarzt
Welche Erstattung erfolgt für die von Belegärzten durchgeführten Behandlungen?

100 % für die gesondert berechnete ärztliche Leistung.
  Leistungsumfang GOÄ
Ja, bei wirksamer individueller Honorarvereinbarung ist das Belegarzthonorar nicht auf die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte begrenzt.

Die Honorarvereinbarung wird zusätzlich zum Krankenhausaufnahmevertrag geschlossen. Die zusätzlichen Kosten für besondere Leistungen dürfen vom Belegarzt nur in Rechnung gestellt werden, wenn der Patient nach vorheriger Aufklärung ausdrücklich eine Privatabrechnung verlangt.

  Ambulante OP
100 %. Bei einer ambulanten Operation, die eine an sich gebotene vollstationäre Heilbehandlung ersetzt, werden die Aufwendungen für privatärztliche Behandlungen zu 100 % ersetzt.
Erstattungsfähig sind Kosten für ambulante Operationen durch Ärzte, die am Krankenhaus angestellt sind sowie durch Belegärzte. Eine Vorleistung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse wird in Abzug gebracht.
  Leistungsumfang
Ja, bei wirksamer individueller Wahlleistungsvereinbarung ist das Arzthonorar nicht auf die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte begrenzt.

Die Wahlleistungsvereinbarung wird zusätzlich zum Krankenhausaufnahmevertrag geschlossen. Die zusätzlichen Kosten für besondere Leistungen dürfen vom behandelnden Arzt nämlich nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn dies zuvor mit dem Patienten schriftlich vereinbart wurde. Die Wahlleistungsvereinbarung muss unterschrieben werden, bevor die Wahlleistung erbracht wird, sonst muss der Patient diese Leistungen nicht bezahlen.
  Vor- und Nachstationäre Behandlung
Ja, die Aufwendungen sind auch bei vor- und nachstationären Behandlungen gemäß § 115 a SGB V erstattungsfähig. Dadurch ist z.B. sichergestellt, dass auch eine von dem Operateur durchgeführt Vor- oder Nachuntersuchung abgerechnet werden kann.
Die vorstationäre Behandlung ist auf längstens drei Behandlungstage innerhalb von fünf Tagen vor Beginn der stationären Behandlung begrenzt. Die nachstationäre Behandlung darf sieben Behandlungstage innerhalb von 14 Tagen nach Beendigung der stationären Krankenhausbehandlung nicht überschreiten.
  Ambulante Aufnahme und Abschlussuntersuchung
Ja, ersetzt werden 100 % der Aufwendungen für die ambulant unmittelbar vor oder nach einer ersatzpflichtigen vollstationären Krankenhausbehandlung durchgeführte einmalige Aufnahme- und Abschlussuntersuchung durch den abrechnungsberechtigten Krankenhaus- oder Belegarzt. Eine Vorleistung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse wird in Abzug gebracht.

  Leistungsumfang
Ja, bei wirksamer individueller Wahlleistungsvereinbarung ist das Arzthonorar nicht auf die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte begrenzt.

Die Wahlleistungsvereinbarung wird zusätzlich zum Krankenhausaufnahmevertrag geschlossen. Die zusätzlichen Kosten für besondere Leistungen dürfen vom behandelnden Arzt nämlich nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn dies zuvor mit dem Patienten schriftlich vereinbart wurde. Die Wahlleistungsvereinbarung muss unterschrieben werden, bevor die Wahlleistung erbracht wird, sonst muss der Patient diese Leistungen nicht bezahlen.
  Erstattet der Tarif die bei freier Krankenhauswahl anfallenden Mehrkosten?
Im Tarif V.I.P. stationär Prestige erstattet die Bayerische 100 % der Mehrkosten.
Verbleiben bei der Wahl eines anderen als in der ärztlichen Einweisung genannten Krankenhauses nach Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse Kosten für die Allgemeine Pflegeklasse, so sind diese für Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland erstattungsfähig.
  Leistet der Tarif auch bei Akut-Behandlungen in sogenannten gemischten Heilanstalten ohne vorherige schriftliche Zusage?
Ja, die Bayerische leistet auch ohne vorherige schriftliche Zusage, wenn

a) es sich um eine Notfalleinweisung handelte,

b) die Krankenanstalt das einzige Versorgungskrankenhaus in der Umgebung des Wohnortes des Versicherten war oder

c) während des Aufenthaltes in der Krankenanstalt eine akute Erkrankung auftrat, die eine medizinisch notwendige stationäre Behandlung erforderlich machte.
  Stationäre Transporte
Ja, die Krankentransport-Mehrkosten werden bis 300 EUR pro Krankenhausaufenthalt erstattet.
  Leistungsfähigkeit
  Ist eine Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zwingend erforderlich (DRG-Fallpauschale)?
Ihre gesetzliche Krankenkasse trägt die Kosten wie sie gemäß DRG Fallpauschale für eine medizinisch notwendige und zweckmäßig ausreichende Regelversorgung anfallen.

Nachdem die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Regelversorgung übernommen hat, erstattet Ihre Zusatzversicherung die Kosten für die versicherten Wahlleistungen.
  Wichtige Obliegenheit
Kundenfreundliche Regelung:
Auf die Pflicht zur Anzeige einer Krankenhausbehandlung innerhalb von 10 Tagen wird verzichtet.

Auch wenn Sie durch diese Regelung von der Meldepflicht befreit sind, sollten Sie im eigenen Interesse jede geplante Krankenhausbehandlung, die keine Notfallaufnahme ist, rechtzeitig vor ihrem Antritt anzeigen, damit der Versicherer eine verbindliche Leistungszusage erteilen kann.

Aufenthalte in reinen Geburtshäusern sind immer rechtzeitig vorher anzumelden, da diese nicht zu den im Bundesregister für Krankenhäuser aufgeführten Kliniken gehören und deshalb eine Zusage des Versicherers notwendig machen.
  Zusatzleistungen
  bei Verzicht auf Wahlunterkunft
Ja, Sie erhalten pro Tag 15 EUR Krankenhausersatztagegeld, wenn Sie ein Zweibettzimmer nehmen und 45 EUR Krankenhausersatztagegeld, wenn Sie ein Zimmer mit mehr als zwei Betten in Anspruch nehmen. Aufnahme- und Entlassungstag gelten je als ein voller Tag. Für Kinder bis 14 Jahre werden 2/3 des Tagessatzes ausgezahlt.
  bei Verzicht auf Chefarztbehandlung
Ja, Sie erhalten pro Tag 30 EUR Krankenhausersatztagegeld, wenn Sie ganz auf privatärztliche Behandlung verzichten. Aufnahme- und Entlassungstag gelten je als ein voller Tag. Für Kinder bis 14 Jahre werden 2/3 des Tagessatzes ausgezahlt.
  stationäre Zuzahlungen § 39 Abs. 4 SGB
Nein, diese Kosten werden nicht übernommen. Für die Dauer von max. 28 Tagen sind vom Versicherten 10 EUR pro Tag an das Krankenhaus zu bezahlen und werden von diesem an seine gesetzliche Krankenkasse weitergeleitet.
  stationäre Kuren
Nein, Wahlleistungskosten, die im Zusammenhang mit einer stationären Kur- oder Rehabititationsmaßnahme entstehen, werden nicht übernommen.
Aber, für stationäre Kuren, die im Anschluss an einen stationären Krankenhausaufenthalt durchgeführt werden, wird nach vorheriger Zusage für die Dauer von bis zu 28 Tagen ein Kurtagageld in Höhe von 16 EUR tägl. gezahlt.

  Begleitperson
Sofern das im Tarif V.I.P. stationär Prestige versicherte Kind das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, werden die Unterbringungs- und Verpflegungskosten für einen als Begleitperson stationär aufgenommenen Elternteil übernommen.

Wichtig zu wissen:
Wenn der aufnehmende Krankenhausarzt die Begleitung des Kindes durch ein Elternteil befürwortet und ein Elternteil als Begleitperson mit aufnimmt werden die Unterbringungskosten für den begleitenden Elternteil von der gesetzlichen Krankenversicherung des Kindes übernommen. Dies geschieht inzwischen nahezu regelmäßig, da die Krankenhäuser froh darüber sind dass Kinder und insbesondere Kleinkinder von den Eltern betreut werden, sodass sich das ohnehin knappe Krankenhauspersonal anderen Aufgaben widmen kann.
  Versicherten-Karte
Nein, es gibt eine spezielle Bayerische-Card diese dient aber nur zur vereinfachten Eingabe der Kundendaten, sie stellt keine Kostenübernahmegarantie dar.

Sofern keine Leistungsausschlüsse vereinbart wurden, erhält der Versicherte die Karte nach drei Monaten oder falls Wartezeiterlass vereinbart wurde, einen Monat nach Versicherungsbeginn. Die Rechnungen für Unterbringungskosten und ärztliche Wahlleistungen wie Chef- oder Belegaztbehandlung werden direkt an den Versicherten geschickt und von diesem bei der Bayerischen eingereicht.
  Wartezeit
  allgemeine Wartezeit
Die allgemeine Wartezeit für alle Krankenhausleistungen beträgt 3 Monate.

Um im Notfall trotzdem an der Seite des Versicherten zu stehen, verzichtet die Bayerische bei Unfällen auf die Einhaltung der allgemeinen Wartezeit, sodass die jeweiligen Tarifleistungen sofort nach Versicherungsbeginn zur Verfügung stehen, sofern ein Unfall eintritt.
  besondere Wartezeit
Die besondere Wartezeit beträgt 8 Monate und gilt für Entbindungen.
  Wartezeiterlass
Nein, auch durch ein aktuelles ärztliches Zeugnis kann kein Wartezeiterlass beantragt werden.


  Dauer
  Mindestversicherungsdauer
Die Mindestversicherungsdauer beträgt ein Versicherungsjahr, im Anschluss verlängert sich der Vertrag um jeweils ein weiteres Jahr.
  verzichtet der Versicherer auf sein ordentliches Kündigungsrecht innerhalb der ersten drei Versicherungsjahre?
Ja, in § 14 Abs. 1 Teil II der allgemeinen Versicherungsbedingungen  verzichtet die Bayerische auf die Anwendung des ordentlichen Kündigungsrechtes, somit kann die Bayerische das Versicherungsverhältnis z.B. nicht deshalb beenden, weil ihr der Versicherte zu viele Leistungen in Anspruch genommen hat.
  Kündigung
Eine bedingungsgemäße Kündigung ist frühestens nach Ablauf der Mindestversicherungsdauer möglich. Danach kann das Versicherungsverhältnis immer zum Ende eines Versicherungsjahres gekündigt werden.
  automatisches Ende der Versicherung
Die Beendigung der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung oder die Beendigung des Anspruches auf Heilfürsorge oder Beihilfe ist dem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Das Versicherungsverhältnis endet insoweit zum Zeitpunkt des Eintritts der Veränderung, wenn die Kündigung und der Nachweis über die Veränderung dem Versicherer innerhalb von drei Monaten ab dem Änderungszeitpunkt zugehen. Nach Ablauf der dreimonatigen Frist endet das Versicherungsverhältnis mit Ablauf des Monats, in dem alle Unterlagen dem Versicherer zugehen. Die Fortsetzung der Versicherung nach einem anderen Tarif des Versicherers kann schriftlich beantragt werden.
  uneingeschränkte Weltgeltung
Nein, der volle Versicherungsschutz setzt sich aus den Wahlleistungen Ihrer Zusatzversicherung und den Grundleistungen Ihrer gesetzlichen Krankenkasse zusammen. Da letztere bei Auslandsbehandlungen im Regelfall nicht leistet, empfehlen wir Ihnen für berufliche und private Reisen eine separate Auslandsreisekrankenversicherung für ca. 10,- EUR pro Person und Jahr.
  Besonderheiten
  Kinder allein versicherbar
Ja, auch Kinder unter 18 Jahren können in dieser Versicherung allein versichert werden.
  Alterungsrückstellungen
Der Tarif ist ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert. Der Versicherte wird jeweils zum 01.01. eine Folgejahres in die nächsthöhere Beitragsgruppe eingestuft. Während der Versicherungsdauer im Gesundheitswesen eintretende Kostensteigerungen können wie bei allen anderen Versicherern auch, ergänzende Beitragsanpassungen nötig machen.
  Schadenfreiheitsrabatt
Ja, die versicherten Leistungen werden bei medizinischer Notwendigkeit auch bei stationärer Psychotherapie tarifgemäß erbracht.
  Info
  Gesundheitsfragen
Wenn Sie sich für den Antrag interessieren können Sie sich vorab hier die Gesundheitsfragen ansehen
Tarifvergleich Tarifinfo
 
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